... naturwissenschaftlich

Gymnasium Riedberg157 

Das 2009 gegründete Gymnasium Riedberg ist eines der ambitioniertesten Schulentwicklungsprojekte Frankfurts, welches mit seinen drei aufeinander abgestimmten Schwerpunkten (bilingual – naturwissenschaftlich – international) einen ganz klaren Schwerpunkt auf die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler im naturwissenschaftlichen Bereich setzt. 

Mit der naturwissenschaftlichen Schwerpunktsetzung wird direkt in Jahrgangsstufe 5 und 6 gestartet, in denen die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) gemeinschaftlich im Fach „NaWi“ unterrichtet werden. NaWi wird hier dreistündig – also mit einer Stunde mehr als für die Naturwissenschaften in diesen Jahrgangsstufen vorgesehen – unterrichtet und zählt als Hauptfach. Der Schwerpunkt in NaWi liegt auf der Verknüpfung der drei Naturwissenschaften und dem forschenden sowie experimentellen Lernen der Schülerinnen und Schüler. So möchten wir schon frühzeitig das Interesse an allen drei Naturwissenschaften wecken.

Die englische Sprache spielt als lingua franca und als internationale Sprache der Naturwissenschaften eine große Rolle in unserer Welt. Deshalb verknüpfen wir bereits ab der Jahrgangsstufe 5 unseren naturwissenschaftlichen mit dem bilingualen Schwerpunkt. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird Mathematik teilweise auf Englisch unterrichtet und ab der Jahrgangsstufe 9 kann Biologie auf Englisch belegt werden. Dieses Angebot besteht bis zum Abitur, in dem sogar die Abiturprüfung in Biologie auf Englisch abgelegt werden kann. 

In der Gymnasialen Oberstufe werden alle Naturwissenschaften (sowie Mathematik und Informatik) als Grund- und Leistungskurs angeboten und können als Prüfungsfach für das Abitur gewählt werden.

Neben dem Regelunterricht bieten wir im Wahlunterricht und Ganztagsangebot zahlreiche Kurse und Arbeitsgruppen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt an. Hier gibt es von den Ganztagsangeboten „Experimentieren und Forschen“ oder der „Lego-Roboter-AG“ über Wahlunterrichtsangebote wie die „Junior-Ingenieur-Akademie“ oder „Astronomie“ bis hin zum freiwilligen Unterrichtsfach Informatik in der Gymnasialen Oberstufe etwas für jede Altersklasse. Unser neues Schulgebäude ist ideal für einen begeisternden Unterricht ausgestattet, in dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur die theoretische Seite der Naturwissenschaften kennen lernen, sondern auch selbst experimentieren und forschen können.

Seit 2018 ist das Gymnasium Riedberg Mitglied im nationalen Excellence-Netzwerk MINT-EC. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht hier mit den andern MINT-EC-Schulen im Rhein-Main-Gebiet. Durch das Netzwerk haben unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an schulübergreifenden, deutschlandweiten Workshops im naturwissenschaftlichen Bereich teilzunehmen. Sie können außerdem zusammen mit dem Abitur auch das sogenannte MINT-EC-Zertifikat erwerben, welches bei vielen Universitäten und Betrieben offiziell anerkannt wird.

Ein weiterer wichtiger Arbeitsschwerpunkt im naturwissenschaftlichen Bereich ist die Kooperation mit außerschulischen Partnern. Die Schule liegt in direkter Nachbarschaft zur Science City Frankfurt, ein Ort der Kooperation zwischen der Goethe Universität (GU), dem Max-Planck-Institut für Biophysik, dem Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) und dem Frankfurter Innovationszentrum für Biotechnologie (FIZ). Auch mit dem Physikalischen Verein, der Stiftung Polytechnischen Gesellschaft und verschiedenen Partnern aus der Wirtschaft besteht im naturwissenschaftlichen Bereich eine enge Zusammenarbeit.

MINT Logo neu

 

 

Lesen Sie auf den folgenden Seiten mehr zu den spezifischen Themen:

 

 

 

5th International Olympiad of Metropolises 

Vom 16. - 22. Dezember 2020 fand die fünfte „International Olympiad of Metropolises“ statt, an der auch ein Team des Gymnasium Riedberg teilnahm. Bei dem Wettbewerb handelt es sich um eine internationale, naturwissenschaftliche Schüler-Olympiade, die normalerweise jedes Jahr Anfang September in Moskau mit Teams aus vielen Großstädten weltweit stattfindet. 2018 und 2019 nahm dort jeweils ein Team der Stadt Frankfurt bestehend aus acht Schülerinnen und Schülern der Anna-Schmidt-Schule, der Schule am Ried und des Gymnasium Riedbergs teil. 

Wettbewerbe in den Naturwissenschaften

 

JIA 

Schülerinnen und Schüler erhalten am Gymnasium Riedberg vielfältige Anregungen und Informationen zur Teilnahme an Wettbewerben auf nationaler und auch internationaler Ebene.
Die Teilnahme macht nicht nur großen Spaß, sondern weckt Neugier und fördert das kreative Denken bei naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Auch Kontakte zwischen naturwissenschaftlich besonders interessierten Schülerinnen und Schülern werden hergestellt. Diese Kontakte finden zunächst schulintern, aber auch weit darüber hinaus statt. Präsentationsfähigkeiten werden ebenfalls entwickelt und neben spannenden Aufgaben und Angeboten gibt es bei der Teilnahme auch attraktive Preise zu gewinnen. 

 

Teilnahme an Science Olympiaden

Regelmäßig nehmen Schülerinnen und Schüler erfolgreich an den verschiedenen Runden der Science Olympiaden teil. Diese sind vor allem – aber nicht ausschließlich - für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe gedacht.

  • Internationale Biologie Olympiade: www.biologieolympiade.de
  • Internationale Chemie Olympiade: www.icho.de
  • Internationalen Physik Olympiade: www.ipho.de
  • Internationale Junior Science Olympiade: www.scienceolympiaden.de/wettbewerb/IJSO2021
    Die Teilnahme an der Internationalen Science Olympiade ist für unsere jüngeren Schüler (bis zur Klasse 8) möglich und hat immer wieder spannende und anregende Themen wie z. B. „Oh Schreck, ein Fleck!“ mit einfachen, alltagsnahen Experimenten und vertiefenden Fragen.

Für eine weitere Olympiade, die Neurowissenschaften Olympiade, muss man vor der Anmeldung von einem Biologielehrer unserer Schule empfohlen, d.h. „nominiert“ werden.  Dieser Wettbewerb findet auf Englisch statt und ergänzt somit hervorragend unser bilinguales Profil. Man benötigt neurobiologische Kenntnisse bzw. Zeit, sich diese anzueignen. Interessierte Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 19 Jahren können sich zur Vorbereitung unter dem folgenden Link Lernmaterial herunterladen. https://neurowissenschaften-olympiade.de/prepare-2/ 

 

„Jugend Forscht“ und der entsprechende Juniorwettbewerb „Schüler experimentieren“

Die Schwerpunkte von „Jugend forscht“ wie beispielsweise das Motto für 2021 „Lass Zukunft da“ regt Forschungsprojekte zu nachhaltigen Ideen und Lösungen für die aktuellen Herausforderungen (Knappheit der natürlichen Ressourcen, Verschmutzung der Umwelt …) an.

Die Projekte können aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Physik, Technik, Mathematik/Informatik oder Geo- und Raumwissenschaften kommen.  www.jugend-forscht.de

Unsere Schülerinnen und Schüler können an ihren Forschungsprojekten zum Beispiel in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (Jugend Forscht AG, Vivarien-AG, Drohnen-AG) und im WPU-Unterricht arbeiten, bzw. sich dort darauf vorbereiten und als Forscherteam finden.

In der Vergangenheit konnten Schülerinnen und Schüler schon mehrfach erfolgreich bei „Jugend forscht“ teilnehmen, wie z. B. im Rahmen der Junior Ingenieur AG, bei der unter anderem eine myoelektrische Handprothese gebaut wurde. Mit diesem Projekt kam das Gymnasium Riedberg außerdem unter die besten zehn Projekte beim Wettbewerb Sciene on Stage und durfte 2019 sogar Deutschland beim europäischen Finale in Lissabon vertreten.

 

Bundes Umwelt Wettbewerb

Derzeit machen wir bei den Schülerinnen und Schülern Werbung für die Teilnahme am Bundes Umwelt Wettbewerb 2020/2021 (BUW), der unter dem Wettbewerbsmotto: „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln“ bereits zum 31. Mal stattfindet. Hier können Ursachen von Umweltproblemen ergründet und nachhaltige Lösungen im Rahmen einer eigenen Projektidee gefunden werden. Themenbereiche sind: Naturschutz, Ökologie, Technik, Wirtschaft und Konsum, Politik, Gesundheit oder Kultur. Im Zentrum eines jeden Projektes steht ein Umweltthema.  www.bundesumweltwettbewerb.de

 

Internationale Olympiad of Metropolises

Seit 2018 vertritt das Gymnasium Riedberg (zusammen mit der Anna-Schmidt-Schule und der Schule am Ried) die Stadt Frankfurt bei der naturwissenschaftlichen „Olympiad of Metropolises“, die alljährlich in Moskau stattfindet. Hier tritt ein Team von ausgewählten Schülerinnen und Schüler in den Fächern Chemie, Informatik, Mathematik und Physik an. Trotz der enorm schweren Aufgaben auf universitärem Niveau, konnten auch bei diesem Wettbewerb Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Riedberg bereits Medaillen gewinnen. Des Weiteren steht bei diesem Wettbewerb vor allem auch der Austausch mit naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Welt im Vordergrund.

Infos für alle Interessierten

Alle interessierten Schüler sind herzlich eingeladen, sich an den verschiedenen Wettbewerben zu beteiligen, Informationen zur Anmeldung und zum Ablauf der verschiedenen Wettbewerbe geben die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer und auch die Wettbewerbskoordinatorin des Gymnasiums Riedberg, Frau Dr. Maria Helen Kleemiß.

Eine Beratungsstunde bei der Wettbewerbskoordinatorin ist auf Anfrage jederzeit möglich. Anfragen bitte persönlich, über das Schulportal (LANiS) oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kooperation JWG-Universität

JWGUniversität 

Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fachbereiche der Goethe-Universität und das Gymnasium Riedberg arbeiten bereits seit 2013 in einer engen Kooperation zusammen. Am 9.12.2020 wurde dieser Kooperationsvertrag verlängert. Dafür unterzeichneten der Dekan des Fachbereichs Biologie Prof. Dr. Sven Klimpel und Schulleiter Helmut Kühnberger im Beisein des Schülersprechers André Karavilovski und des Schulelternbeiratsvorsitzenden Dr. Sascha Peter die Kooperationsvereinbarungen. Mit der erneuten Unterzeichnung wird die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Institutionen nicht nur fortgesetzt, sondern weiter vertieft und verstetigt. Die Unterzeichnenden betonten dabei das starke beiderseitige Interesse an einer optimalen Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf ein mathematisch-naturwissenschaftliches Studium. So können Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Riedberg nicht nur die naturwissenschaftlichen Schülerlabore der Universität nutzen, sondern auch an geeigneten Vorlesungen teilnehmen oder sich im Rahmen der Begabtenförderung an ausgewählten Forschungsprojekten beteiligen. 

 

„Neben der Breitenförderung liegt uns auch die Begabtenförderung sehr am Herzen“, betont Kühnberger. „Besonders begabten Jugendlichen bieten wir durch diese Kooperation eine ihren Talenten entsprechende Ausbildung auf höchstem Niveau. Wichtig sei auch, so Kühnberger weiter, die emotionale Seite. „Die vielen sympathischen Professorinnen und Professoren, die mit Begeisterung ihren Beruf ausüben, hinterlassen oft einen tiefen Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern und ermutigen sie, ihren naturwissenschaftlichen Weg weiterzugehen. Umgekehrt macht natürlich auch das große Interesse und die Begeisterungsfähigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler viel Freude.“
„Besonders gut haben mir das Genetikprojekt und das Fließgewässerprojekt ‚Urselbach' gefallen, weil wir einen Einblick in echte Forschung bekommen haben. Auch dass wir die Theorie, die wir im Unterricht gelernt haben, praktisch umsetzen konnten, fand ich sehr spannend“, berichtet die 17-jährige Schülerin Niya.
 
Neben zielgerichteten Lehrkräftefortbildungen der beteiligten Fachbereiche (Geowissenschaften/Geographie (11), Informatik/Mathematik (12), Physik (13), Biochemie, Chemie und Pharmazie (14) und Biowissenschaften (15)) wird z.B. die Möglichkeit geboten, an ausgewählten Institutsvorträgen des Fachbereichs Biowissenschaften teilzunehmen und sich so bei unterrichtsrelevanten Themen auf den neuesten Stand der Forschung zu bringen. Im Gegenzug erklärt sich das Gymnasium Riedberg beispielsweise bereit, fachdidaktische Forschungsvorhaben, die häufig mit den gemeinsamen Projekten verbunden sind, zu unterstützen. Lehramtsstudierende können ihr Praktikum an der Schule absolvieren und Examenskandidaten haben die Möglichkeit, innovative Unterrichtskonzepte zu erproben.

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