Geschichte

 „Wer nicht weiß, was zum Heute geführt hat,

kann über das Morgen wenig sagen;

wer Maßstäbe für die Gegenwart sucht,

findet sie in der Vergangenheit […];

wer sich selbst erkennen will,

findet sich im Spiegel der Geschichte:

wir sind das, was wir geworden sind.“

Dieses Zitat des Historikers Hagen Schulze (* 1943) umreißt sehr genau, was uns in unserem Geschichtsunterricht hier am Gymnasium Riedberg wichtig ist: Unseren Schülerinnen und Schülern ein Gefühl dafür zu vermitteln, dass ihre persönliche Identität weitgehend durch die Vergangenheit bestimmt ist. Wir verstehen uns als letztes Glied in einer langen Kette von Generationen, die durch heimatliche und fremde Einflüsse geprägt wird. Die vielfältige Herkunft unserer Schülerinnen und Schüler erfährt dabei wertschätzende Berücksichtigung. Die Erkenntnis, selbst Teil der Menschheitsgeschichte zu sein, die mit dem Heute nicht abgeschlossen ist, stellt ein zentrales Ziel dar. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass die historisch bedingten freiheitlichen und sozialen Rechte durch kritische Teilhabe am demokratischen Rechtsstaat erhalten und fortgeführt werden müssen, um eine lebenswerte friedliche Zukunft zu ermöglichen.

Den Weg zum diesem Ziel des selbstständig denkenden politisch aktiven Menschen versuchen wir für unsere Schülerinnen und Schüler durch die Anwendung fachspezifischer Arbeitsmethoden in unserem Unterricht zu ermöglichen: durch kritischen Umgang mit allen Arten von Quellen, durch die Beschäftigung mit früheren und heutigen Kulturen, durch die grundsätzliche Anleitung zu multiperspektivischem Herangehen an alle historisch-politischen Fragestellungen. Vor allem in der
Oberstufe liegt ein Schwerpunkt auf diesen wissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweisen. Der Unterricht im Fach Geschichte beginnt am Gymnasium Riedberg stets im 7. Schuljahr, im G8-Turnus nun noch einmal mit zunächst 3 Stunden pro Woche in dieser Klassenstufe, ab dem Schuljahr 2016/2017 dann grundsätzlich als zweistündiges Fach in allen Klassen bis zum Eintritt in die Oberstufe. Auch in der E- und Q-Phase ist der Besuch des Geschichtsunterrichtes verpflichtend und ins Abitur einzubringen. Wie jedes andere Fach ist dieses Fach als LK wählbar.

Dieter Held / Tobias Kruppa / FK Geschichte

03.03.15

Ausgezeichnete Spurensucher

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken und das selbstständige historische Arbeiten fördern. Ausgeschrieben wird der Geschichtswettbewerb in einem zweijährigen Turnus. Am diesjährigen Wettbewerb zum Thema „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ wurden bundesweit 1.349 Beiträge von rund 3.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingereicht.

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