Im Rahmen des nationalen CanSat-Wettbewerbs 2026 entwickelte das Team Odyssey, mit Sreyas Pathak vom Gymnasium Riedberg, einen Minisatelliten mit dem Ziel, neue Ansätze zur Bewertung der planetaren Bewohnbarkeit zu untersuchen. Zusammen mit einem selbst entwickelten mathematischen Bewohnbarkeitsindex sollte der CanSat während des Flugs Umweltparameter wie Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Magnetfeldstärke erfassen und gleichzeitig beweisen, dass auch mit minimaler Sensorik in Dosengröße präzise und aussagekräftige Messungen möglich sind.
Am Abend vor dem Launch stand das Team vor erheblichen Herausforderungen: Ein funktionsfähiger CanSat lag nicht vor und ein klarer Plan für den Launchtag fehlte. Spontan entstand die Idee eines „Community CanSats", der gemeinsam von allen teilnehmenden Teams entwickelt werden sollte. Innerhalb von etwa fünf Stunden bündelten Schüler*innen aller Teams ihre Kompetenzen und CanSat-Teile, um einen möglichst einfachen, aber funktionsfähigen CanSat zu bauen, dessen Daten allen zugänglich gemacht werden sollten. Obwohl technische Probleme eine endgültige Datenspeicherung verhinderten, gelang es, den Wettbewerbsgedanken entscheidend zu erweitern: Kooperation trat an die Stelle von Konkurrenz. Die Initiative wurde von Sat1 Regional Bremen aufgegriffen und verdeutlicht eindrucksvoll, dass wissenschaftlicher Fortschritt auf Zusammenarbeit und geteilten Werten beruht.
Insgesamt bot das Projekt den Beteiligten die Möglichkeit, praxisnahe wissenschaftliche Erfahrungen zu sammeln und interdisziplinär zu arbeiten. Ein Team aus drei Schulen und fünf Städten fand sich durch ein gemeinsames Ziel zusammen: Wissenschaft als kollaborativen Prozess aktiv zu erleben und zu gestalten.
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