GirlsDigitalDieses Schuljahr war in vielerlei Hinsicht anders als sonst. Viele schöne Aktionen, wie Wandertage, Klassenfahrten oder auch die Projektwoche mussten leider entfallen. Dafür haben wir einen großen Schritt in Richtung Digitale Schule gemacht und in diesem Bereich viele spannende Erfahrungen gesammelt. Zwei davon fanden noch kurz vor den Sommerferien statt.

 

Am Freitag, den 19. Juni, fand deutschlandweit der erste sogenannte Digitaltag statt, an dem sich auch das Gymnasium Riedberg beteiligte. Bei einem digitalen Workshop - organisiert von der Heraeus Bildungsstiftung und Accenture - berichteten unser Schulsprecher Andre Karavilovski und die Fachbereichsleiterin für Naturwissenschaften Anne Purtz vom Schulalltag der letzten Wochen und wie das Gymnasium Riedberg diesen besonderen Weg zwischen Online- und Präsenz-Unterricht gemeistert hat. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit zwischen allen Mitgliedern der Schulgemeinde (Schülern, Lehrern und Eltern). Hierzu hatte sich in den letzten Wochen eine Arbeitsgruppe an der Schule gebildet, die den auch in der Zukunft vielleicht verstärkt stattfindenden hybriden Unterricht gemeinsam so produktiv wie möglich und gewinnbringend für alle gestalten möchte. Während eines spannenden Austausches beim Workshop des Digitaltages mit fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, bei dem auch noch Schulen aus Hamburg, Düsseldorf und Iserlohn von ihrem Schulalltag berichteten, wurde dieser gemeinschaftliche Ansatz des Gymnasium Riedbergs sehr positiv aufgenommen.
In der letzten Schulwoche fand dann noch als Ersatz für das gestrichene Projekt in der Projektwoche für 14 Schülerinnen des Gymnasiums Riedberg ein dreitägiger Workshop „Girls Digital“ statt. Dieser wurde ebenfalls von Accenture organisiert. In Kooperation mit der HackerSchool aus Hamburg gestalteten diese einen zweitägigen Programmierworkshop für die Mädchen und ermöglichten einen dritten Tag, an denen die Schülerinnen virtuell in die Arbeit einer großen IT-Beratung reinschnuppern konnten. Trotz der Tatsache, dass alles nur online stattfinden konnte, waren die Mädchen mit großer Begeisterung dabei und die von ihnen an nur zwei Nachmittagen selbst programmierten Webseiten, konnten sich sehen lassen.