W8B1562Direkt nach den Osterferien war es soweit, morgens um halb acht sind wir, Nils Müller, Lennart Steppe und ich als Vertreter der Junior-Ingenieur-Akademie, gemeinsam mit Herrn Köhler nach Darmstadt gefahren. Auf dem riesigen Gelände von Merck angekommen haben wir unseren Stand aufgebaut und uns schon mal umgeschaut. Mit der Begrüßung mussten dann auch alle Betreuer  gehen, sodass Herr Köhler erst am nächsten Tag wieder zu uns stoßen würde. Es ging dann auch direkt los mit den Jurygesprächen, wir waren allerdings erst gegen zehn Uhr dran. Vorher haben wir uns noch fertig vorbereitet, mit Journalisten gesprochen und uns einige andere Projekte angesehen. Als die Jury dann da war, haben wir zuerst von uns erzählt und anschließend ihre Fragen und Anregungen entgegengenommen. Bis zum Mittagessen und danach bis zur Generalprobe hatten wir leider nicht mehr sehr viel zu tun...
Im Anschluss daran war schließlich das Team der hr-info-Radiosendung  „BesserQwizzer“  bei uns und wir durften in Kleingruppen daran teilnehmen. Das waren teilweise echt knifflige  Fragen! Trotzdem hatten wir sehr viel Spaß und konnten gleich noch andere Teilnehmer kennenlernen.
Nach weiteren Jurygesprächen und dem Abendessen, bei dem wir mit einigen anderen Jungforschern, die wir bereits beim Regionalwettbewerb getroffen hatten, gemütlich Karten gespielt haben, ging es abends dann für die meisten von uns in die Jugendherberge.  Dort haben wir in Zweier- bis Sechserzimmern übernachtet.

 

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück durch den Berufsverkehr zurück zum Merck-Gelände gefahren. Dort gab es wieder Gelegenheit für weitere Jurygespräche. Im Anschluss durften wir das neue Merck-Innovations-Center besichtigen, in dem an vielen verschiedenen  und innovativen Projekten gearbeitet wird. Die Atmosphäre dort war sehr beeindruckend! Nach dem anschließenden Mittagessen in der riesigen Kantine mit sehr viel Auswahl  durften wir den Astronauten Thomas Reiter kennenlernen. Er hat uns aus Zeitgründen leider nur wenige Fragen beantworten können, aber trotzdem viel Interessantes erzählt.
Um  13:30 Uhr begann dann schließlich die öffentliche Präsentation, bei der wir unsere Prothese vielen interessierten Personen zeigen und erklären durften.  Das hat nicht nur viel Spaß
gemacht, sondern  auch einige Anregungen zur Verbesserung unserer Arbeit, z. B. im Hinblick auf den Energieverbrauch, für uns ergeben. Schließlich war auch Herr Köhler wieder dabei.
Bei der Feierstunde, die von Vince Ebert sehr unterhaltsam moderiert wurde,  waren wir wie auch beim letzten Mal wieder als letztes Projekt dran, sodass wir sehr gespannt auf das Ergebnis der zwei Tage warteten. Als es dann soweit war und wir auf der Bühne standen, konnten wir nochmal den Hintergrund unseres Projekts erklären. Dann wurde uns der Sonderpreis für Elektrostatik, Elektrotechnik und Mikroelektronik überreicht.  Für den Bundeswettbewerb konnten wir uns damit leider nicht qualifizieren, mit dem Preisgeld von 200,- Euro als Belohnung für die Arbeit der gesamten JIA-Gruppe sind wir aber sehr zufrieden.
Als alle Projekte geehrt waren, konnten wir  nach zwei sehr interessanten, tollen und erlebnisreichen Tagen wieder nach Hause fahren.


Link zum Beitrag der Hessenschau vom 9.4.2018 (ca. Minute 22): https://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-59164.html

Lea Ruef

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