Reisetagebuch der Comenius AG zum ersten europäischen Treffen des Projekts Clim'acteurs in Valladolid, Spanien 

Herzlich willkommen beim Tagebuch unserer Reise ins kalte Spanien! Wir hoffen, die Beschreibung gibt einen Eindruck von den vielfältigen Aktivitäten, die wir in dieser Woche erleben durften!

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Donnerstag, der 2. 2. 2012

Nachdem wir gefrühstückt hatten, wurden wir um 8:30 Uhr von dem Schulleiter der I. E. S Ramon y Cajal empfangen. Um 8:40 Uhr haben wir uns den anderen Partnerschulen vorgestellt und umgekehrt. Danach wurde uns das Wochenprogramm vorgestellt. Anschließend wurden wir im Rathaus der Stadt Vallodolid empfangen und wir haben eine Führung durch das Rathaus bekommen. Dann gab es Essen bei und mit unseren Gastschülern.

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Um 16:30 Uhr waren wir wieder in der Schule und haben Spiele gespielt. In einem Spiel war jemand eine Ente. Durch würfeln rückte er Felder vor und führte die Aktion, falls vorhanden, aus. Am Abend waren wir in den Gastfamilien.

(Jan)

Donnerstag, der 2. 2. 2012 (zweite Version)

Dies war unser erster richtiger Tag in Spanien. Und ich wunderte mich, dass wir schon so früh aufgestanden sind, obwohl wir am Abend zuvor erst um 23 Uhr ins Bett gegangen sind. Die Spanier essen erst um 22 Uhr zu Abend.

Als erstes haben wir einer – gefühlt – drei Stunden langen Willkommensrede der Lehrer der an dem Comenius-Projekt Klimawandel beteiligten Schulen zugehört. Die fünf verschiedenen Schulen sind aus Frankreich, Norwegen, Spanien, Italien und Deutschland.

Danach sind wir quer durch Valladolid zum Rathaus gelaufen, wo wir von einem Vertreter des Magistrats der Stadt begrüßt wurden. Er hielt eine ca. 20 Minuten lange Rede auf Spanisch, die von einer Frau ins Englische übersetzt wurde. Anschließend hatten wir noch eine Führung auf Englisch durch das Rathaus. Das Rathaus ist schön, aber auch ziemlich protzig.

Dann sind wir zu unseren Gastfamilien zurück gelaufen. Dort habe ich beim Mittagessen ein neues spanisches Wort gelernt: todo = alles.
Am späten Nachmittag haben wir uns zu einem Sportprogramm in der Schule wieder getroffen. Dabei haben wir in der Turnhalle in kleinen Gruppen mit Schülern aus verschiedenen Ländern witzige, ausgedachte Spiele gespielt.

Den Abend haben wir in den Gastfamilien verbracht. Essen gab es wieder um 22 Uhr.

(Paul)

Freitag, der 3. 2. 2012

Gemeinsam mit allen ausländischen Gästen, den Norwegern, Franzosen und Italienern fuhr unsere deutsche Gruppe am Freitagmorgen ins Umweltbildungszentrum. Dort war es total toll. Es erwarteten uns aufregende und spannende Workshops. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt. Gloria, Bianca, Marietta, ein paar Norweger und Frau Fabritius waren in meiner Gruppe. Unser erster Workshop handelte von Fischen, Wasser, Wasserströmungen, welche Fische in welchen Meeren leben und wie man angelt. Ein Mann erklärte uns mit Frau Fabritius Hilfe, wie man mit einer Angel Fische fängt. Mit leckeren Ködern am Haken warfen wir die Angel aus und kurbelten langsam die Leine wieder auf. Ich habe als Einzige einen Fisch gefangen, den der Mann dann vorsichtig vom Haken nahm und wieder ins Wasser warf.

Unser nächster Workshop handelte vom „Treibhauseffekt“. Nachdem uns erklärt wurde, wie das mit dem Treibhauseffekt so ist, fing unsere Gruppe an, eine Kiste zu bauen, um uns das dann mal anzuschauen. Wir kleideten eine Kiste mit in Alufolie gewickeltem Styropor aus. In die Kiste auf den Boden legte Frau Fabritius dann so ein schwarzes Plastikteil. Darin verlegten wir dann einen Schlauch (wie bei einer Fußbodenheizung) wobei wichtig war, dass die beiden Enden draußen lagen. In den Schlauch kam dann eine Flüssigkeit, ich glaube Alkohol, welche sich dann durch Sonneneinstrahlung erhitzen sollte.

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Nach so viel „Arbeit“ hatten wir uns unsere Frühstückspause dann aber auch verdient. Anschließend begann die Führung durch die Ausstellung, bei der wir uns viel anschauen konnten und Tipps bekamen, wie wir im normalen Leben unsere Umwelt schonen können. Z.B. lieber Fahrrad als mit dem Auto fahren! In unserer Mittagspause haben wir ein Froschspiel gespielt, bei dem wir kleine Metallscheiben in das Maul des Frosches werfen mussten. Auch Frau Fabritius hatte Spaß daran.  Zum Abschluss wollten wir eigentlich noch einen Film über Tiere schauen. Leider kam dann aber der Bus, der uns zurück zur Schule brachte.

Nach einer kurzen Erholung in unseren Gastfamilien trafen sich am Abend alle Kinder aus allen teilnehmenden Ländern, die Gastgeberfamilien und Lehrer zum gemeinsamen Fest in der Sporthalle der Schule. Unsere spanischen Gastgeber hatten ein tolles Fest vorbereitet, mit Bauchtanz, gemeinsamen Tänzen und großem Buffet. Einer der Tänze war ganz toll. Frau Fabritius erklärte uns, was die Tänzer mit ihrem Tanz erklären und darstellen wollten. Es war eine Gruppe von Bauchtänzern, die die Umweltproblematik zeigten, wie saurer Regen die Umwelt zerstört und was man dagegen tun kann. Es wurde an dem Abend noch viel getanzt, auch Frau Fabritius und Herr Buss wurden auf der Tanzfläche gesichtet.Zurück in unseren Gastfamilien ging ein langer, schöner Tag zu Ende.

 (Denna)

Samstag, der 4. 2. 2012

Um 8.30 Uhr trafen sich alle Teilnehmer des Comenius-Projektes und ihre spanischen Austauschpartner. Mit zwei Bussen fuhren wir 120 km von Valladolid nach Salamanca, einer bekannten Universitätsstadt. Das Wetter war traumhaft, doch in Salamanca herrschten bei klarem Himmel und Sonnenschein frostige fünf Grad minus.

Nach der Ankunft besuchten wir eine nahe liegende Kathedrale, welche wir auch von innen besichtigen konnten. Die Kathedrale besitzt an beiden Seiten mehrere Räume, die mit verschiedenen kirchlichen Darstellungen oder Beichträumen ausgestattet sind.


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Anschließend haben wir die Universität von Salamanca besichtigt. Auf ihrer Fassade sind mehrere in Stein gehauene Statuen abgebildet und wir suchten alle einen kleinen Frosch, den die Studenten besuchen sollten, um Glück für ihr Examen zu haben. Direkt nebenan thront die Iglesia de la Clericia, welche einen wunderschön angelegten Garten mit einem Brunnen besitzt.


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Um den Vormittag zu beenden liefen wir zum Plaza Mayor, einen Innenhof, an dessen Fassade Porträts der Könige Spaniens hängen. Dort hatten wir eine Stunde Pause und nutzten die Zeit in der wärmenden Sonne zu sitzen. Dann machten wir uns auf den Weg zu einer Schule. In deren Turnhalle haben wir Mittagspause gemacht und die Lunchpakete ausgepackt


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Damit wir die Stadt auf eigene Faust erkunden konnten , gaben uns die Lehrer 1 1/2 Stunden Zeit. In Kleingruppen von mindestens drei Kindern zogen wir los, um Souvenirs und andere Kleinigkeiten einzukaufen. Um ca. 16 Uhr fuhren wir nach Valladolid zurück. Den Abend verbrachte jeder bei seiner Gastfamilie. Ich fand diesen Tag sehr schön, da wir bei gutem Wetter viele Sehenswürdigkeiten von Salamanca kennenlernen durften. Und trotzdem blieb genug Freizeit, die wir mit unseren Austauschpartnern verbringe konnten.


(Gloria) 

Samstag, der 4. Februar 2012 (zweite Version)

Liebes Tagebuch,

ich erzähle dir über den ersten Samstag in Spanien. Morgens bin ich aufgestanden und war ziemlich müde wegen dem anstrengenden und langen Ausflug am Freitag. Ich bin in die Küche gegangen und habe Joghurt gegesssen.

Meine "Austauschpartnerin Silvia" und ich haben uns danach fertig gemacht und sind aus dem Haus gegangen. Wir mussten uns beeilen, da wir zu spät waren. In der Schule sind wir dann um ca. 8.30 Uhr mit Bussen losgefahren nach Salamanca.

Unsere Austauschpartner sind mit uns in einem Bus gefahren. Auf der Fahrt, die ca. 1 und 1/2 Stunden lang war, haben wir ziemlich viel Quatsch gemacht. Als wir in Salamanca ankamen, haben drei Mädchen ihre Rucksäcke im Bus vergessen und sind dann dem Bus hinterhergerannt. Das war lustig anzusehen... (:

Danach sind wir durch Salamanca gelaufen und waren in einem Dom und haben uns dann die Stadt angeguckt. Im Dom lag angeblich "die Hand von Jesus".  Irgendwann als wir Zeit für uns hatten, sind wir durch Salamanca gelaufen und waren in ziemlich vielen Geschäften. Glorias und meine Austauschpartnerin haben uns einen Anhänger geschenkt, mit einem Frosch als Symbol. Unten drunter steht "Salamanca". Den habe ich gleich an meine Tasche gemacht. Gloria fand den Anhänger so schön, dass sie ihn für ihre Eltern und ihre Schwester noch einmal kaufen wollte. Da in der Zwischenzeit sehr viel Zeit vergangen war, war der Verkäufer, den wir gesehen hatten, nicht mehr da. Wir haben in Tourismus Geschäften geguckt, aber nirgends hatten sie solche Anhänger, außer in einem - da sah der Anhänger unserem Anhänger ziemlich ähnlich. Und dann hat Gloria zwei von diesen gekauft. Wir sind dann zurück zu unserem Platz gegangen. Inzwischen war es ungefähr 16.30 Uhr. Danach sind wir mit allen Leuten, die an der Comenius Fahrt teilgenommen haben (also auch aus den anderen europäischen Ländern), wieder zurück zu den Bussen gelaufen. Und dann sind wir gegenüber von den Bussen auf einer Brücke gewesen, die die Römer gebaut haben. Nach der Besichtigung der Brücke sind wir mit den Bussen nach Hause gefahren.

Als wir zu Hause waren, haben wir etwas gegessen und sind dann irgendwann ins Bett gegangen. Es ist voll komisch, weil die Spanier total spät zu abend essen - so ca. um 21.00 oder 22.00 Uhr.

Deine Marietta

Sonntag, der 5. 2. 2012

Heute ist Sonntag und es war ein gemeinsamer Ausflug nach Valladolid geplant. Treffpunkt war 10.40h auf der Plaza Zorilla. Von da aus liefen wir gemeinsam durch den Campo Grande, den Stadtpark von Valladolid. Dort gibt es einen kleinen Teich, eine Statue und eine große Voliere.

Nach unserem Spaziergang gingen wir zur Bushaltestelle. Mit dem Bus fuhren wir an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, die es in Valladolid gibt. Der größte Teil an Gebäuden steht wegen des Alters und der Architektur unter Denkmalschutz. Mein Fotoapparat kam nicht zum Stillstand. Nach der Fahrt gingen wir alle wieder zurück zu unseren Gastfamilien. Für mich war es ein wunderschöner Tag mit vielen neu gewonnenen Eindrücken.

(Tom)



Montag, der 6. 2. 2012

Der Tag begann, als wir uns wie jeden Morgen um 8.15h im Mehrzweckraum trafen. Dort wurden wir dann in vier Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen haben wir dann verschiedenen Workshops gemacht. In den Workshops haben wir Seife aus altem Frittieröl und Recyclingpapier hergestellt, Frösche gebastelt und eine Rallye gemacht.

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Anschließend hatten wir eine Pause. Danach trafen wir uns wieder im Mehrzweckraum und die verschiedenen Länder, Städte und Schulen haben sich und ihre Ergebnisse vorgestellt.

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Am Nachmittag besuchten wir die Stadt Peñafiel. Als erstes fuhren wir zu Weinkellerie-Protos. Dort werden mit die besten Weine in Spanien  produziert. In Fässern und in Flaschen. Wir wurden in ein kleines Haus gebeten. Dort wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt. Danach wurden wir in die Weinkeller gebeten wo die Fässer gelagert wurden. Die Keller sind alle unterschiedlich alt gewesen. Die Keller halten die perfekte Temperatur und die perfekte Luftfeuchtigkeit um den Wein reifen zu lassen. Protos besitzt seine eigenen Weintraubenfelder. Die Weinlese erfolgt dort manuell. In Peñafiel werden Rotweine gemacht. In Peñafiel befindet sich noch eine Burg diese haben wir jedoch nicht besucht. Nach dem besuch der Weinkeller waren wir noch in einem Raum wo die Schüler/-innen Traubensaft und die Lehrer Wein bekamen. Dort lag überall Knabberzeug herum. Anschliessend waren wir auf dem Plaza del Cozo wo Stierkämpfe und Feste ausgetragen werden. Um dem Plaza del Coro befinden sich überall Holzhäuser wo einige Familien die nicht in den Häusern wohnen das Recht haben die Balkone trotzdem zu nutzen. Um Peñafiel herum sind überall Weinfelder die entweder zu Protos gehören oder Protos beliefern.

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Dann sind wir mit dem Bus in die Schule gefahren. Dort haben uns unsere Gasteltern abgeholt. Zuhause haben wir gegessen und wir haben anschließend unsere Sachen für die Abreise gepackt. Danach habe ich noch gelesen und dann geschlafen. Das war mein letzter ganzer Tag in Valladolid!

(Philipp und Felix)