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Erasmus + Projekte

Das Gymnasium Riedberg engagiert sich seit 2011 in Erasmus + Projekten oder Comeniusprojekten, wie sie früher hießen.

Erasmus + Projekte sind von der Europäischen Union geförderte mehrjährige Kooperationen zwischen europäischen Schulen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten über meist zwei Jahre an einem gemeinsamen Projekt mit europäischem Bezug. Während der ganzen Zeit stehen die Schülerinenn und Schüler der Teilnehmerländer miteinander in Kontakt und während der Projektzeit finden viele gemeinsame Treffen in allen Teilnehmerländern statt.

Wir sind stolz, seit 2011 mit ca. 100 unserer Schülerinnen und Schülern unsere Partnerschulen In Spanien, Italien, Frankreich und Norwegen besucht zu haben. In der gleichen Zeit haben wir über 150 Schülerinnen und Schüler unserer Partnerländer beherbergt.

Unsere bislang drei Projekte waren alle äußerst erfolgreich und thematisch sehr vielfältig. Genauere Beschreibungen finden sich bei den Seiten der jeweiligen Projkte:

Zum Jahr 2021 hat die europäische Union das System der Erasmus+ Projekte grundlegend überarbeitet und erlaubt nun noch wesentlich flexiblere Projekte. Sobald Corona es wieder zulässt, werden wir auch wieder mit unseren alten und vielleicht auch neuen Partnern in Europa zusammenarbeiten. 

 

 

 

 

 

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Das Leben mit Corona ist für uns alle anders geworden, auch für unsere Freunde an unseren Partnerschulen in Frankreich, Italien und Spanien. Wir haben unsere Mitschüler und -lehrer aufgerufen, uns ihre persönlichen Erfahrungen der letzten Wochen zu schicken. Als Brief, als Gedicht, als Film, als Zeichnung...
Hier ist das Ergebnis.

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Download"Bella Ciao" ist seit dem zweiten Weltkrieg als das Lied der Italienischen Partisanen bekannt geworden. Heute, am 25. April feiert Italien seine Befreiung im Jahr 1945. Und 2020 gilt es wieder, Italien zu befreien und sich nicht unterkriegen zu lassen vom Coronavirus.
Aus Solidarität mit unserer Partnerschule Lombardo Radice in Syrakus auf Sizilien hat die Erasmusgruppe des Gymnasium Riedberg gemeinsam mit unseren italienischen Kollegen und Austauschschülern und allen anderen Partnern der Schule eine großartige Version von "Bella Ciao" gesungen.
 

 

rep

Mit dem Fahrrad zur Schule oder in die Stadt radeln und dabei das Klima schonen - Gute Idee! ... Leider nicht immer so einfach, denn häufig ist das Rad platt, das Licht funktioniert nicht, es muss repariert werden. Das passende Werkzeug hat man in dem Moment meist nicht zur Hand.

Deshalb kamen wir auf die Idee, vor unserer Schule eine Reparaturstation zu installieren, mit der man jederzeit Werkzeug und eine Luftpumpe zur Verfügung hat, wenn wie man bei einem Einkaufswagen 50 Cent als Pfand einwirft. Solche Stationen hatten wir schon in anderen Frankfurter Stadtteilen gesehen.

schulradeln

Im Sommer rief die Erasmus AG unsere Schulgemeinde zur Teilnahme am Schultadeln-Wettbewerb auf. Ziel des Wettbewerbs ist es, in 3 Wochen mehr Kilometer Fahrrad zu fahren als andere und so das Klima zu schonen. Die Aktion war Teil des Wettbewerb Stadtradeln, bei dem Städte gegeneinander an den Start gehen. Im Schulteam traten SchülerInnen, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam gegen andere Schulen an. Hier zählten unsere Kilometer nebenbei auch für das Frankfurter Stadtteam. Im Klassenwettbewerb konnte sich jede Klasse mit anderen unserer Schule messen.

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Macht mit beim Schulradeln 2019 und gewinnt mit dem #TeamGRB!
Vom 3. - 23.3.2019 fahren Frankfurter und hessische Schulen miteinander und gegeneinander Fahrrad. Genauere Informationen sollen alle Schüler, Lehrer und Eltern bereits per Mail und persönlich erhalten haben.
Es fahren nicht nur Schüler, sondern auch Eltern und Lehrer mit. Schnell anmelden und ab Montag Kilometer für unsere Schule sammeln!

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Die Erasmus-AG, die in dem EU geförderten Projekt „Tomorrow – The World is Full of Solutions“ nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln auf lokaler Ebene fördern möchte, hatte im April das zweite Projekttreffen mit den Partnerschulen aus Frankreich, Spanien und Italien auf dem wir uns gegenseitig unsere Fortschritte vorgestellt haben und das lokale italienische Renaturierungsprojekt besichtigt haben. Weitere Bilder und Informationen auf unserer Projektseite.

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Die Erasmus-AG, die in dem EU geförderten Projekt „Tomorrow – The World is Full of Solutions“ nachhaltiges und umweltfreundliches Handeln auf lokaler Ebene fördern möchte, organisierte in den vergangenen Wochen zwei Events, um Schülerinnen und Schüler zur Müllvermeidung aufzurufen: Einen Tauschmarkt und eine Ausstellung zum Müll am GRB.

IMG 20181107 135405116 HDR Zehn Schüler und zwei Lehrer des Gymnasium Riedberg haben sich eine Woche lang mit 50 anderen Schülern aus Spanien, Italien und Frankreich in Valladolid getroffen und sich gegenseitig ihre Projektideen zum Tomorrow-Projekt zur nachhaltigen Entwicklung vorgestellt. Weitere Texte und Bilder auf der Projekthomepage zur Fahrt.

Erasmusplus LogoSeit Mitte 2017 haben zehn Lehrer aus vier Ländern unter Leitung des Gymnasium Riedberg an einem neuen Erasmus+ Projekt gearbeitet. Das neue Thema ist nachhaltige Entwicklung und was wir im Kleinen in usnseren Ländern dafür tun können. Der Antrag wurde im Februar 2018 eingereicht, fünf Monate lang geprüft und schließlich im August 2018 genehmigt. Wir freuen uns, dass die Europäische Union unser auf zwei Jahre ausgelegtes Projekt mit insgesamt über 120.000€ fördert. Davon finden in vier Ländern zwei Jahre lang Projektarbeit und vier internationale Schülerbegegnungen statt, von denen wir hier gerne regelmäßig berichten werden. Näheres auf unserer Projekthomepage.

Die Frankfurter Neue Presse hat am 27.4.2016 einen schönen Artikel über den Besuch unserer Partner in Frankfurt veröffentlicht:

 

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comenius multiHerzlich willkommen auf den Seiten des Comenius-Projekts Clim'acteursl!

Das Projekt Clim'acteurs ist ein von der EU gefördertes zweijähriges Projekt, in dem sich fünf Schulen aus verschiedenen europäischen Ländern mit verschiedenen Aspekten des Klimawandels beschäftigen.

 

 

 

 

 

In der ersten Phase von August 2011 bis Februar 2012 haben wir uns in den fünf beteiligten Ländern erst einmal grundsätzlich mit dem Phänomen Klimawandel beschäftigt und nach lokalen Belegen dafür gesucht, dass sich in den letzten Jahrzehnten auch vor unserer Haustür das Klima verändert hat. Unsere Ergebnisse haben wir hier auf der Homepage und in Form von zwei Postern dokumentiert, ein Poster zum weltweiten Klimawandel und eines zum lokalen Klimawandel in Frankfurt am Main.

Zehn Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrer haben vom 1. 2. 2012 bis zum 7. 2. 2012 an der ersten Tagung unseres Comeniusprojekts in Valladolid, Spanien teilgenommen. Gemeinsam mit 40 Schülerinnen und Schülern aus Spanien, Frankreich, Italien und Norwegen haben unsere Klimawandel-Spezialisten eine Woche über den Klimawandel debattiert, viele Workshops zu Umweltschutz und anderen Themen absolviert und die spanische Gastfreundschaft kennen gelernt. Unser Reisetagebuch steht zum Schmökern bereit, ebenso wie die Präsentation unserer Ergebnisse sowie die einiger unserer Partnerschulen.

Bis September 2012 arbeiteten alle Schulen an verschiedenen Themen, die mit der Reduktion des Treibhauseffekts verbunden sind und tauschten sich über ihre Ergebnisse aus. Unser Schwerpunkt liegt auf der Energieeinsparung an Schulen. Unser momentaner Containerbau ist sicherlich nicht gerade klimaschonend, während unser Neubau als Passivhaus hoffentlich sehr energiesparsam wird. 

Vom 19.-25. September 2012 hatten wir 49 Partnerschüler aus unseren vier Partnerländern zu Gast und haben gemeinsam gearbeitet und viel Spaß gehabt. Unten finden sich mehrere Artikel über diese überaus erfolgreiche Woche.

Im April 2013 fand dann unser letztes Treffen in unserer Partnerstadt Marmande statt. Wieder wurde eine Woche lang präsentiert, in Workshops gearbeitet und das Land kennengelernt. Unsere französischen Partner haben sich mindestens so viel Mühe gegeben wie wir, eine lehrreiche und unvergessliche Woche für alle Beteiligten zu ermöglichen. Vielen Dank dafür!

Das Projekt endet diesen Sommer mit einem Film unserer Arbeitsgemeinschaft zum Thema Klimawandel und Klimaschutz. Sobald der letzte Schliff fertig ist, werden wir den Film hier veröffentlichen.

Hier schließen sich die Beiträge der AG Klimawandel für unsere Homepage an.

Herzlich Willkommen auf der Seite des Erasmus+ - Projekts “Memory: a Passport to the Future”!LOGOTIPO 01

In diesem, von der EU geförderten Projekt arbeiteten wir über zwei Jahre gemeinsam mit drei anderen europäischen Schulen an den Themen Gedächtnis und Erinnerung. Die teilnehmenden Schulen waren:

IES Ramón y Cayal, Valladolid (Spanien)

Collège Jean Moulin, Marmande (Frankreich)

Istituto Comprensivo „G. Lombardo Radice“, Syrakus (Italien)

Gymnasium Riedberg, Frankfurt

 Mit zwei dieser Schulen haben wir schon einmal in den Jahren 2011-2013 gemeinsam an einem Projekt zum Klimawandel gearbeitet.

Wie entstehen Erinnerung in unserem Gehirn?

Wie funktioniert unser Gedächtnis? erasmusvalladolid

Welche Erinnerungen teilen Menschen aus verschiedenen Ländern, welche nicht?

Welche Bedeutung haben Erinnerungen für unsere gemeinsame Zukunft?

Dies sind einige der vielen Fragen, denen wir in diesem zweijährigen Projekt nachgehen und beantworten wollten.

Neben diesen Inhalten stand vor allem der persönliche Kontakt von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern, aber auch Eltern der teilnehmenden Schulen im Vordergrund.


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Die vielen unten aufgeführten Artikel berichten von den vielen spannenden Reisen und Treffen, die in den letzten Zwei Jahren stattgefunden haben. Das letzte Projektreffen im Mai 2017 war der krönende Abschluss einer wunderbaren zweijährigen Reise durch Europa und seine Erinnerungen.

Zuerst haben wir uns hier in Frankfurt den molekularen Grundlagen der Erinnerung gewidmet. Viele neue Experimente und Vorträge, die wir gemeinsam mit unserem Partner, dem Max Planck Institut für Hirnforschung erarbeitet haben, zeigten unseren Schülern und unseren Gästen eindrucksvolle Einblicke darin, wie unser Gehirn aufgebaut ist und funktioniert. Von diesen Experimenten haben auch bereits viele andere Klassen profitert und werden das auch in Zukunft weiterhin tun.

Unsere erste Reise hat uns dann nach Frankreich zu unserer Partnerschule ins Aquitaine geführt. Das College Jean Moulin arbeitet bereits seit 2011 bei europäischen Projekten mit uns zusammen, es war ein freudiges Wiedersehen. Wichtigstes Thema dort war die Geschichte der Erinnerung. Seit wann erinnern wir uns überhaupt an unsere Geschichte, insbesondere in Europa, und wie halten wir sie fest? Die Region bietet mit den weltberühmten Höhlen von Lascaux einen der faszinierensten und ältesten Einblicke in die Erinnerungskultur der Menschheit. Mit viel Kreativität haben unsere Schüler dort alte und neue Formen der Erinnerung verglichen und in einer selbstgestalteten Höhle festgehalten. 

Die zweite Reise führte uns zu unserer neuen Partnerschule in Syrakus auf Sizilien. Auch wenn wir erst seit 2015 kooperieren, so haben doch bereits drei Schüler im Anschluss an das Projekt dort ihre Ferien bei ihren ehemaligen Gastfamilien verbracht. Es wird also sicher nicht unser letzter Besuch in Syrakus gewesen sein. Thema war unsere gemeinsame europäische Geschichte, wofür Sizilien mit seinen Unmengen antiker Stätten bestes Beispiel war. Aber auch über die Erinnerung jüngerer Geschichte wurde diskutiert, in allen Ländern wurden Zeitzeugen der letzten Kriege interviewt. Wir wollten wissen, was diese Erfahrungen und Erinnerungen noch für Auswirkungen auf das heutige Fühlen und Handeln dieser Zeitzeugen hat. Dabei sind viele sehr bewegende Filminterviews aus vier europäischen Ländern entstanden, die sicherlich noch lange Zeit als Quelle für den Unterricht genutzt werden. 

Unsere letzte Reise führte uns dann nach Valladolid in Spanien zu unserer Partnerschule IES Ramon y Cajal, mit der wir auch seit sechs Jahren zusammenarbeiten. Themen dort waren Veränderungen und Erinnerungen der letzten 50 Jahre und ein Ausblick in die Zukunft. Unsere Schüler haben sich gefragt, wie sich in mehreren hundert Jahren wohl an die heutige Zeit erinnert wird und das "Interage Museum" mit so rückständigen Erfindungen wie Smartphones und Zigaretten gegründet. Höhepunkt war das Vergraben einer Zeitkapsel mit Erinnerungstücken an dieses Jahrzehnt, die frühestens in 50 Jahren geöffnet werden darf. 

Schüler und Lehrer hatten wunderbare und lehrreiche zwei Jahre miteinander. Wir haben viel gelernt, viel über die Erinnerung, viel über Europa und seine Geschichte. Und viel über unsere Nachbarländer. Viele Freundschaften sind enstanden und viele private Besuche zwischen Schülern verschiedener Länder haben bereits statt gefunden, was uns sehr glücklich macht. Viele Ergebnissen werden wir direkt in die Schulcurricula von Biologie- und Geschichtsunterricht übernehmen oder haben es bereits, so dass auch zukünftige Schüler noch von unseren Erfahrungen profitieren können.

 

Viele, viele Ergebnisse und Eindrücke dieser zwei Jahre sind in einer großen gemeinsamen Präsentation zusammengefasst, die wir allen Lesern sehr empfehlen möchten. Sie können die Präsentation herunterladen (der Google Viewer verweigert die Darstellung der großen Datei, bietet aber den Download an), brauchen dafür aber ca. 700MB Speicherplatz und beim Betrachten eine Internetverbindung, da viele Filme ins Internet ausgelagert sind. Die kurze Wartezeit ist es aber auf jeden Fall wert, es warten viele Eindrücke und viel Filmmaterial auf Sie. Wenn Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen möchten, können Sie hier auch eine kurze passive Version der Präsentation ohne Animationen und Filme anschauen. 

Wir bedanken uns bei allen unseren Partnern, bei David, Carmen, Paula und Antonio, bei Stefania, bei Antoine, Sophie, Frederique, Isabelle und Christophe, ohne die diese zwei Jahre nicht möglich gewesen wären. 

Zu guter letzt bedanken wir uns noch bei der Europäischen Union, die unser Projekt unterstützt hat. Der bürokratische Aufwand ist zwar nicht zu unterschätzen und in den letzten Jahren leider auch immer größer geworden, trotzdem erfolgt bei Genehmigung eines solchen Projekts eine Finanzierung, die alle Mühen wert ist.

 

Frankfurt im Oktober 2017, Johanna Müller, Tobias Kruppa und Christian Buss

Herzlich willkommen auf der Seite des Erasmus+ Projekts Tomorrow!

Unser Projekt hat auch eine eigene Homepage.

Außerdem haben wir gemeinsam mit unseren Partnern in Frankreich, Italien und Spanien einen gemeinsamen Instagramauftritt, auf dem wir regelmäßig aus dem Projekt berichten.

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