BuchenwaldB„In unseren Augen war die Buchenwaldfahrt eine einzigartige Erfahrung, die die Geschichte sehr lebendig gemacht hat. Dieses lebendige Element an diesem Ort jagt einem in vielen Momenten einen kalten Schauer über den Rücken und man wird emotional sehr mitgenommen, aber dennoch empfanden wir es als Notwendigkeit mit solchen grauenhaften Taten konfrontiert zu werden, um zu verstehen, wie brutal Menschen sein können. Derartiges darf sich niemals wiederholen.” ~ Teilnehmer der Q2

 

Mit gemischten Gefühlen saßen wir (vierzehn Schüler der Q2) am 26.06.17 gemeinsam mit Herrn Gabler im Bus auf dem Weg zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald: auf der einen Seite neugierig und interessiert, auf der anderen Seite unsicher und besorgt darüber, was uns erwarten würde.

In ehemaligen SS-Kasernen untergebracht, haben wir uns unter Anleitung eines Museumspädagogen mit der Maschinerie der Konzentrationslager auseinandergesetzt. Neben Führungen über das Gelände und einem Museumsbesuch wurden uns auch durch individuelle Projektarbeiten die Arbeitsweisen der dort forschenden Historiker näher gebracht. Besonders intensiv haben wir uns vor allem mit Themen wie: Organisation & Logistik, Befehlsstrukturen innerhalb des Lagers, biografische Hintergründe der SS-Männer sowie mit der Rolle der Kinder und Jugendlichen im Lager beschäftigt.

Durch regelmäßige Reflexionsrunden konnten wir unsere Gedanken in einer angenehmen Atmosphäre mit den anderen Schülern teilen und uns über das Erlebte austauschen. Abendliche Spaziergänge (z.B. zur Ettersburg) und unser Aufenthalt in Weimar rundeten die ganze Projektwoche ab.

Als wir am 29.06.17 wieder im Bus nach Hause saßen, mussten wir feststellen, dass die vier Tage bei weitem nicht ausgereicht haben, um sich ausführlich mit dem kompletten Lager zu beschäftigen. Hinter uns lag dennoch eine sehr interessante, informative und gelungene Projektwoche, die uns durchaus nachdenklich gestimmt hat.

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